Fotoausstellung in Bad Bergzabern

Vernissage am 8. Juni

Ein Friedhof mit alten Grabsteinen, Grabmälern und Engelsskulpturen. Eine Oase mitten in der großen Stadt, alte Bäume, schattenspendend und Frieden gebend, mit einer fast mystischen Atmosphäre. Das festhalten zu können war der Wunsch, der Annelie Herzog vor Jahren quasi zwangläufig zur Fotografie brachte.

Ihre Motive finden sich ganz selbstverständlich da, wo sie gerade ist und oft wird die Fotografin regelrecht von den Motiven gefunden. Meist sind es Momentaufnahmen, die die einzigartige Ausstrahlung von Objekten und Situationen zur Geltung bringen. Annelie Herzogs Schwerpunkt ist das Hinschauen, der Blick auf die Details und in die Seele der Dinge. Oft sind es historische Gemäuer oder einfach nur alte, marode Gebäude, halbverfallene, überwucherte Architektur. Szenen der Ruhe, die ihre Geschichte erzählen, wenn man genau hinhört. Sie berichten von dem Leben, das sich vielleicht dort abgespielt hat vor unserer Zeit oder das noch im Fluss ist, von den Emotionen und Energien, die in den Szenen gespeichert sind.

 

Annelie Herzog sagt über Ihre Fotografien: „Ich will die Atmosphäre spürbar machen. Die eigene Wahrnehmung zulassen und die damit verbundenen Gedanken und Träume zum Klingen bringen – die Kraft der Gedanken.“

Die ausgewählten Aufnahmen sind ab 8. Juni 4 Wochen lang im „Kaffeefleck“, Marktstr. 1 in Bad Bergzabern zu sehen.

Die Vernissage findet am 8.6. ab 19.00 Uhr statt. Für die musikalische Umrahmung sorgen Paul Jäger (Kontrabass) und Tara Sarter (Saxophon).